Ganz einfach gesagt : Ich habe Chinese New Year richtig mögen gelernt … Ehrlich gesagt ist es auch nicht schwer es nicht zu erwarten und zu mögen !!
Wahrscheinlich wissten viele on euch, dass in China und vielen anderen Teilen von Asien zwei Mal Neujahr gefeiert wird. Einmal so wie wir es kennen und einmal das neue Jahr nach dem Mondstand. Es hat für Chinesen eine wichtige Bedeutung im Zusammenhang mit der Religion und der alten Zählweise der Jahre, die früher nach Tieren und wichtigen Wesen benannt wurden. Insgesammt gibt es 12 verschiedene Jahre. Zum Chinese New Year wird das neue Jahr nach dem Mondkalender gefeiert und es findet ein Wechsel des Jahres statt. Letztes Jahr war das Jahr des Schweins, jetzt ist es das „Mäusejahr“. Ich habe gehört, dass viele Menschen hier sich zu diesem Anlass sogar eine lebende Maus zulegen. Dieses Jahr sollten wohl alle ausverkauft sein und anstelle von Mäusen hat man Hamster gekauft…. Die armen Viecher. Was passiert denn mit denen nächsten Februar ???? Ich muss mir auf jeden Fall keine Sorgen mehr machen was ich am essen sein werde zum nächsten Neujahrsfest
:):/ . Außerdem kann man sogar noch überall Porzelanmäuse kaufen. Das haben wohl meine Gasteltern hier auf Kinmen gemacht und sie dann ins Wohnzimmer gestellt.
Ich hatte sehr viel Glück dieses Jahr mit meiner Gastfamilie zusammen zu sein, da sie mich mit nach Gaoshung genommen haben und wir das Fest zusammen mit anderen Familienmitgliedern verbracht haben. Leider war es nicht so schön, dass ich kaum jemanden kannte vorher. Was mich aber sehr gefreut hat zu hören ist, dass eine Austauschschülerin aus der Schweiz mit dem Bruder meiner Gastmutter zusammen in einer Familie lebt und sie auch aus Taipei nach Gaoshung kommen wird. Dann gab es ja auch noch jemand mit dem ich Deutsch sprechen konnte.
Während den 3 Tagen in der größeren Stadt hatten wir Gelegenheit, Ausflüge zu machen zu verschiedenen Plätzen. Dazu gehören der Zoo, eine Bootsfahrt durch den Hafen und ein Besuch auf dem Nachtmarkt in der Nähe. Im nachhinen tun mir die Tiere im Zoo leid, die Haltung ist wirklich schlecht. Viele von ihnen leben in einem zubetonierten Gehege und haben noch nicht mal Erde oder Sand im Gehege. Naja das ist ja auch egal, ich will ja nicht darüber berichten.
Zu Neujahr gehört es für Chinesen auch dazu, Geld an ihre Kinder und Verwandten zu verschenken. Wenn sie erstmal anfangen, sind Chinesen auch schon im Gebefieber.
So kommt im Laufe der Zeit eine kleine Summe Geld zusammen. Auch als Austauschschüler bekommt man davon etwas ab. Manche bekommen sogar mehr Geld als die Taiwanesen selber.
Auf dem Weg zurück nach Kinmen habe ich auch noch als „Belohnung“ mein Handy verlohren und musste mir in Kinmen direkt wieder ein neues kaufen. Eben Pech !!